Die Identität unserer Schule

Unsere Schule ist seit Jahren bemüht, allen Schüler/Innen die Möglichkeit und das Recht zum Studium und zum Lernen zu geben. Die Schule ist nicht nur Ort der Ausbildung, sondern eine Lernumgebung mit einem individuellen Bildungsauftrag. Dabei werden die persönlichen Eigenschafte n und die emotionale Reife eines jeden einzelnen berücksichtigt. Die kulturelle und sprachliche Verschiedenheit wird akzeptiert und gefördert und gibtebenso Anreiz zum neuen Lernen.

Eine immer komplexere, vielfältigere Welt begegnet uns ohne Grenzen im vielsprachigen Kontext kultureller Vielfalt und im ständigen Kontakt mit dem „Anderen“. Hier versucht unserer Pädagogik anzusetzen und ermöglicht die Entwicklung von sozialem Lernen, von verantwortungsvollem Handeln und der Mehrsprachigkeit. Es geht darum, kulturelle und soziale Lernhorizonte zu erweitern, den notwendigen Respekt und die Einstellung gegenüber dem Anderen und seinen Werten gegenüber zu entwickeln. Diese Haltung ermöglicht eine positive Einstellung zum Lernen, besonders zum Erlernen einer Zweit- und Fremdsprache.

Die Aufwertung der Mehrsprachigkeit an unserer Schule vollzieht sich in einer Vielfalt von pädagogischen Aktivitäten, welche zusammen entwickelt und innerhalb des Lehrerkollegiums geplant werden. Die Sprachen und Kulturen werden nicht eingleisig klassifiziert und unterteilt, sondern als Wissen und Erfahrung gesehen, welche unsererkommunikativen Kompetenzen bereichern. Dabei gehen Sprachen ineinander über und interagieren in den verschiedenen Disziplinen (CLIL).

Die nationalen Rahmenrichtlinien und jene für unsere Provinz, welche sich nach unserer Realität ausrichten, unterstreichen und bestätigen dieses Konzept und finden sich in den 8 Schlüsselkompetenzen des europäischen Parlaments wieder:

1) Kommunikation in der Muttersprache

2) Kommunikation in den Fremdsprachen

3) Kompetenzen in Mathematik und Basiskompetenzen in Naturkunde und Technik

4) Digitale Kompetenzen

5) Das Lernen lernen

6) Soziale Kompetenzen und Leben in der Gemeinschaft

7) Initiativen ergreifen und Unternehmergeist

8) Verantwortung und kulturelle Ausdrucksformen

Um dieses Konzept zu realisieren, plant die Schule systematisch die Kompetenzen der einzelnen Disziplinen und didaktischen Methoden.

Die Schule arbeitet in einem kooperativen Kontext, in welchem aktive Lernmethoden immer mehr in den Mittelpunkt rücken. Diese entstehen aus der Originalität jedes einzelnen Schülers und stimulieren wiederum die Personalisierung jedes einzelnen. Sie orientieren sich an verschiedenen Strategien und Lernwege, lassen dabei eine Individualisierung zu und erhöhen den Lernerfolg und das Selbstwertgefühl de Schülers.

Die Bewertung hat somit einen prozessorientierten, dynamischen Charakter und begleitet den Schüler auf seinem Lernweg.

Um diesen Prozess zu optimieren legt unserer Schule samt Direktion und Lehrpersonen Wert auf die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus, bemüht sich um den regelmäßigen Austausch (bei Sprechtagen, individuellen Aussprachen, Klassenrat- und Elternratssitzungen), mit dem Ziel eines gemeinsamen transparenten Lehrplans.

Am Ende der Grund- und Mittelschule erhalten die Schüler ein Zertifikat über die erreichten Lernziele sowie Zertifikate zu den Sprachkompetenzen.

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